Ganzheitlich gelassen leben Teil 2

– Der Körper –

Der Körper ist das Fahrzeug, das uns ermöglicht all die tollen Erfahrungen zu machen. Ohne ihn geht es nicht.

Vielen Menschen wird der Körper erst so richtig bewusst, wenn er krank ist. Davor – gesund und fit – ist es eine Selbstverständlichkeit. Krankheit macht bewusst und zeigt uns auf was wichtig und was unwichtig ist. Probleme, die wir meinen zu haben, sind plötzlich unwichtig.

Wo kommt es her, dass der Körper vernachlässigt wird?

Wieso bewegen wir uns immer erst dann, wenn ein Problem da ist? Egal ob es sich um den Körper handelt oder andere Dinge. Wir lassen es laufen. Es gibt vier Kategorien:

  • unwichtig
  • wichtig
  • dringlich
  • wichtig und dringlich

Bei unwichtig und wichtig sind wir ziemlich entspannt. Ich sollte vielleicht etwas tun, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Bei dringlich fange ich an nervös zu werden, bin oft aber auch noch am Aufschieben.

Wichtig und dringlich … da laufe ich herum wie ein aufgeschrecktes Huhn und Panik steigt auf. Vor allem steigt mit jeder Phase die Emotion Angst und in Emotionen können wir nicht mehr klar denken.

Warum also, um wieder auf den Körper zu kommen, kümmern wir uns nicht um ihn solange wir gesund und kraftvoll sind?

Wie oft höre ich: Das brauche ich nicht, ich bin gesund. Ja, ich bin auch gesund und tue etwas für mich um das auch zu bleiben.

Grundsätzlich gilt: Es ist deine Entscheidung, es ist meine Entscheidung und jeder muss mit den Folgen seiner Entscheidungen leben.

Ich höre dich sagen: Ob ich schwer krank werde oder nicht, das liegt nicht in meiner Entscheidungsgewalt.

Das mag sein. Keiner von uns weiß was der Lebensrucksack noch alles enthält. Davon spreche ich auch nicht, denn ich bin weder Ärztin noch Heilpraktikerin. Ich habe lediglich zwei Jahre eine Heilpraktikerschule besucht, weil ich besser verstehen wollte wie der Körper funktioniert.

Alles was ich dir mitgebe sind meine gemachten Erfahrungen und Möglichkeiten mit kleinen Dingen etwas gutes für sich zu tun.

Ganzheitlich gelassen leben Teil 3: Der Körper

1. Atmen

Immer wieder halte ich kurz inne und atme ganz bewusst durch die Nase tief in den Bauch ein. Halte den Atem kurz an und spüre wie Entspannung in meinen Körper kommt. Dann atme ich ganz langsam über den Mund wieder aus. Das mache ich mehrmals hintereinander. Ich spüre wie sich meine Schultern senken, mein Körper entspannt sich, mein Geist beruhigt sich, mein Denken wird klarer.

2. Bewegung

Das kennen wir alle. Wenn du lange gesessen bist ist es eine Wohltat aufzustehen, sich zu strecken und zu dehnen. Immer mal wieder aufzustehen, wenn du eine sitzende Tätigkeit hast. Das Tun zu unterbrechen, eine Runde zu laufen, spazieren zu gehen, Fahrrad zu fahren oder was du sonst so magst, öffnet den Geist und der Körper wird es dir danken. In der Bewegung bekommen wir andere Ideen und Lösungen für evtl. Herausforderungen.

3. Fasten

Es ist bekannt, dass bereits ein dreitätiges Fasten gut für unseren Körper ist. Wir geben ihm eine Pause, und er hat Zeit zu reparieren und den Müll hinaus zu transportieren. Unser Körper hat alle Reparaturmechanismen in sich. Wir müssen ihm nur die Möglichkeit geben sie zu aktivieren. Wenn wir den ganzen Tag etwas in ihn hinein tun hat er keine Chance, denn er ist damit beschäftigt das Neue zu verarbeiten. Und weil er nichts abtransportieren kann, ist er gezwungen den Müll einzulagern bis er Zeit dafür hat. Das spüren wir an der anstehenden Fülle und vor allem an der mehr und mehr werdenden Unbeweglichkeit.

Diese Unbeweglichkeit war für mich der Augenöffner. In einer längeren Fastenzeit konnte ich spüren – und das Tag für Tag – wie ich ohne Dehnübungen zu machen immer beweglicher wurde. Ich konnte spüren wie der Dreck aus meinen Gelenken abtransportiert wurde.

Gönne deinem Körper Pausen, er wird es dir danken.

4. Leeres Wasser

Dass wir am Tag ausreichend Wasser trinken sollten ist eigentlich jedem bekannt. Eine Faustregel ist 30ml pro Kilogramm Körpergewicht. Viele Menschen zählen alles dazu, die Süßgetränke, den Kaffee, den Tee. Der Satz ich trinke reichlich am Tag ist daher etwas trügerisch.

Warum also leeres Wasser trinken?

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie Wasser trinken müssen um die nötigen Mineralien aufzunehmen. Das ist nicht die Funktion, die Wasser hat.

Wasser ist ein Verdünnungsmittel, und wenn es leer ist nimmt es aus dem Körper Giftstoffe und den Müll auf und leitet sie über die Nieren aus dem Körper heraus. Wasser ist ein Entgiftungsmittel.

Wasser ist außerdem ein großer Energieträger. Das zeigen dir die Bilder von Masaru Emoto. Gebe ich die Information Liebe in das Wasser, entstehen wunderschöne Kristalle (wird sichtbar, wenn das Wasser gefroren ist). Gebe ich Angst hinein, entstehen unstrukturierte, häßliche Bilder.

Und bedenke: Wir bestehen hauptsächlich aus Wasser. Also sollte wir dieses doch auch hinein tun, oder?

Eines gibt es noch zu bedenken. Das Wasser aus der Leitung soll ja richtig gut sein. Ich denke das nicht. Denn selbst wenn wir gute Kläranlagen haben, sind sie sehr grob. Medikamente, die Hormone der Pille etc. werden nicht herausgefiltert. Nach dem Klärwerk fließt das Wasser durch die zum Teil sehr alten Wasserleitungen mit ihren ganzen Ablagerungen. Also ich fühle mich damit nicht mehr sehr wohl. Filteranlagen für zu Hause gibt es zahlreiche. Es macht wirklich Sinn, sich damit einmal auseinander zu setzen.

Meine ersten Erfahrungen mit gefiltertem Wasser: Ich habe gespürt wie unglaublich durstig ich war. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen und mein ganzes Verdauungssystem wurde aktiviert. Der Körper fing an zu arbeiten.

5. Vitalstoffe

Vitalstoffe sind alle Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Wir brauchen sie.

Vielleicht denkst du jetzt sofort: Ja klar, weiß doch jeder. Ich esse genug Gemüse und Obst.

Das habe ich auch gedacht, bis ich mich damit näher beschäftigt habe und – du kannst es dir denken – es ausprobiert habe.

In der heutigen Zeit sind nicht mehr viele Nährstoffe in den Böden. Das Gemüse wird hochgepusht und es ist einfach nicht mehr so viel drin, wie es einmal war. Um die genügende Menge an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen zu erhalten, müssten wir eine Schubkarre voll Gemüse und Obst essen.

Wer macht das schon?

Ich weiß nicht wie es dir geht, ich jedenfalls schaffe das nicht.

Ich suplimentiere, das jedoch so, dass alles zusammen passt und ein Synergie-Effekt eintritt. Alles bedingt sich. Alles ist ein Kreislauf. Wenn ich etwas nehme und es hat gar keine Chance im Körper anzukommen, weil der Schlüssel fehlt, entsteht einfach nur teures Pipi oder wird – was wirklich nicht gut ist – auch wieder im Körper eingelagert. Das ist wirklich unnötig und „Sinn-befreit“. Zudem sorgt es dafür, dass wir uns in einer falschen Sicherheit wiegen. Wenn ich eine Mineralien-Brausetablette für 1,99 € nehme und denke ich versorge mich gut… Na ja, vielleicht magst du das überdenken. Dann nimm lieber gar nichts.

Vitalstoffe haben drei Funktionen: nähren, reinigen, schützen.

6. gesunder Schlaf

Ohne eine gute Regeneration wirst du nicht erholt und mit voller Kraft in den Tag starten können. Du stehst müde auf und versuchst – weil es ja auch verlangt wird – 100% zu geben. Das ist Stress pur, das kann niemals funktionieren.

Für einen gesunden und guten Schlaf braucht es die richtige Umgebung.

  • Wie sieht es bei dir mit Elektrosmog aus?
  • Hat dein Bett eine störfreie Zone? D.h. liegst du z.B. auf einer Wasserader?
  • Auch die Gegebenheit, dass wir mit unserem Partner, unserer Partnerin das Bett teilen, ist einerseits natürlich schön, doch nur all zu oft stören wir uns gegenseitig im Schlaf.

Das sind nun sechs Punkte die du für dich einmal überprüfen kannst.

Probiere es aus und schaue, ob du Unterschiede bemerkst. Gehe weg von dem Ausschließen, weil es deiner Gewohnheit nicht entspricht. Die Frage ist: Wie geht es deinem Körper?

Ein letzter Tipp ohne näher darauf einzugehen: Beobachte einmal, wie sehr deine Nahrung aus Kohlenhydraten besteht.

Wenn es deinem Körper gut geht, geht es dir gut.

Wir reden oft von diesen berühmten 100%. Weißt du wie sich 100% anfühlen? Ich weiß es nicht. Ich selbst setze diese Dinge für mich um. Jedoch spüre ich, da geht noch viel mehr, das sind keine 100%. Und wenn ich die Menschen beobachte habe ich oft das Gefühl, dass die Kraft extrem niedrig ist. Das kann auf Dauer nicht funktionieren.

Sei es dir selbst wert.

Du kannst nur geben und für andere da sein, wenn du voll in deiner Kraft stehst.